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Pragmatic Teams

Reden ist besser als Tippen © Half ChineseReden ist besser als Tippen © Half Chinese

Was für Leute möchten Sie im Team haben, sobald ein Projekt konkret wird?

Es lässt sich leichter sagen, welche Untugenden man nicht an Bord sehen möchte: Besserwisserei, Perfektionismus, Schlamperei, Egozentrik, dolce far niente und einige andere mehr.

Aber was macht dagegen ein gutes Team aus? Es ist pragmatisch. Es hält sich an ein paar einfache Grundsätze:

Neuer Service: Scrum Checkup

Oft werde ich nach einer Art Scrum-«Audit» gefragt. Im Gespräch stellt sich dann schnell heraus, dass gar nicht nach noch einem Zertifikat oder noch  einem Stempel geschielt wird (davon gibt’s für meinen Geschmack ohnehin schon zu viele).

Meist hat ein Kunde statt dessen etwas Bauchschmerzen, weil er zwar alle Scrum-Bücher kennt, sein(e) Team(s) nicht erst seit gestern Scrum einsetzen und die meisten Teammitglieder in den gängigen Communities mitdiskutieren - aber trotzdem: eine größere Änderung steht an oder irgendwas läuft einfach nicht rund…

Bücher und Forumsbeiträge allein stoppen das mulmige Gefühl nicht. Ein gründlicher Checkup schon.

Mein bekannter Service «Team Coaching» wäre für diesen Zweck unterdimensioniert, weil ich mich dort mit dem Kunden und seinen Teams lediglich für einen Tag auf die TOP 3 bis 5 Verbesserungspotentiale konzentriere. Deshalb biete ich ab sofort auch einen zweitägigen, intensiven «Scrum Checkup» an, inklusive eines sehr ausführlichen Berichts.

Weitere Informationen zum Scrum Checkup gibt’s hier.

«User» zu vage? Versuchen Sie Personas!

Personas sind ein bewährtes Mittel, um sich die ominösen «User» per Steckbrief etwas greifbarer zu machen. Auf methodsandtools.com gibt es eine schöne Einführung in Personas von Sarah Lawfull, die auch beschreibt, wie sie Personas konstruiert:

If you are building killer apps time after time, your user base is growing, and time spent using your app is constantly increasing then this article is not for you. However, if within your company you have observed anything similar to the points in the list below, then this article could be good food for thought:
1. The CEO has the final say on what new features should be developed
2. Your application is bulging with features and led by the loudest voice focused on the passion of getting their idea developed
3. The product backlog is a long list of faceless features
4. Developers use their own perspective because there is no other reference
5. No real users feedback to shape and form the product
6. The term “User” means different things to different people

Neuer Service: Scrum Day für Teams

An «Certified-Scrum-Master-» (CSM-) Kursen herrscht wahrlich kein Mangel. Viele Teams erkennen aber, dass ihre Zusammenarbeit nicht agil wird, nur weil der bisherige Teamleiter mal eben auf ein Zwei-Tage-Seminar mit abschließendem Multiple-Choice-Test geschickt wird.

Wo bleibt da das Team?

Um dieses Manko zu beheben habe ich einen neuen Workshop ins Programm genommen: an einem Scrum Day lernt ein Team agiles Arbeiten mit Scrum kennen, mit einem kleinen Beispielprojekt: was machen agile Teams wie anders? Wie sieht Scrum im Überblick aus? (Wie) Funktioniert das mit den «Anforderungen»? Wie plant und schätzt das Team agil? Wie arbeitet das Team nachhaltig in Iterationen (Sprints), ohne den Schwung zu verlieren?

Weitere Informationen gibt’s hier.

Projekt Baby

Köstlich! Im Visual Management Blog beschreibt Xavier Quesada Allue das Projekt Baby Laura, inklusive Task Management Board, mit vielen Fotos:

When we learned we were going to be parents, the first thing we did was to think about the main characteristics and constraints of this project.

[…]

We can think of the customer of the project as Laura, and the team as us the parents. Other stakeholders included the doctors, family and friends.

Neue Rubrik: Spickzettel und andere Ressourcen

Spickzettel 1: Werte, Prinzipien, PraktikenSpickzettel 1: Werte, Prinzipien, Praktiken

Download gefällig? Seit heute gibt es hier eine neue Rubrik «Ressourcen», unter der ich nach und nach zum Beispiel meine Arbeitsblätter veröffentliche. Alles Material steht dabei unter einer Creative-Commons-Lizenz, schon allein deshalb, weil ich gerne Bildmaterial verwende, das viele freundliche Mitmenschen nach demselben Prinzip veröffentlicht haben.

Den Anfang macht heute der erste Agile Spickzettel,  «Werte, Prinzipien, Praktiken». Spickzettel deshalb, weil keine langatmigen Erklärungen darauf zu finden sind, sondern knappe Zusammenfassungen in Stichworten, als Gedächtnisstütze.

Kanban, Scrum und die nicht so feinen Unterschiede

David J. Andersons «Thoughts on how Kanban differs from Scrum» stellen einige Thesen zu prägnanten Unterschieden auf:

  • Den Anstoß für Veränderungen lieferten bei Scrum die Selbstverpflichtungen; bei Kanban die Limits für aktuell bearbeitete Aufgaben.
  • Scrum fordere neue Arbeitsabläufe, Kanban analysiere und modifiziere die bestehenden.
  • Scrum fordere Anpassung und bestrafe Abweichung von der reinen Lehre, Kanban passe sich an und setze auf Evolution.
  • Scrum schotte einen begrenzten «Container» namens Sprint weitestgehend ab, Kanban fordere den Gesamtüberblick und explizite Verfahrensweisen.

Anderson beschreibt solche Unterschiede und seine Schlussfolgerungen daraus. Beides klingt zunächst reichlich aggressiv gegenüber Scrum, Anderson kommt aber schließlich zu einer ausgewogenen Bewertung. Sehr anregend und lesenswert!

Daryl Kulak über «Mechanical Agile»

Was kann passieren, wenn Teams und Chefs agile Methodiken gegen den Strich bürsten, ungewollt oder gewollt? In kurzen Geschichten beschreibt Daryl Kulak «Five Symptoms of Mechanical Agile»:

  1. Der Agile Experte als Prophet, von dessen Lehre nicht abgewichen werden darf.
  2. Die Entmündigung des Teams durch den Chef als obersten Optimierer.
  3. Blamestorming zwischen Teams oder Personen.
  4. Wozu braucht’s ein Gehirn, wir haben die Dokumentation / den Chef / …
  5. «Gesunder Wettbewerb» - kann dem Teamgeist ja nicht schaden!

Lesenswerte Geschichten mit nützlichen Tipps. Nicht, dass man jemals in solche Anfängerfallen tappen würde, oder…?

IT meets Business - Vortrag zur 4-Stunden-Woche

Der freundlichen Einladung der Organisatoren von IT meets Business konnte ich nicht widerstehen und habe mit einer Gruppe von IT-Führungskräften über Tim Ferriss’ Konzept der 4-Stunden-Woche gesprochen.

Tims provokanter Ausgangspunkt: die Mehrheit der Arbeitnehmer von heute könne nicht mehr auf einen Arbeitsplatz hoffen, mit dem sie dauerhaft glücklich werde. Daher seien Angestellte gut beraten, ihr Arbeitspensum zum Geldverdienen in möglichst kurzer Zeit effizient zu bewältigen (daher der Titel «4-Stunden-Woche»). Die restliche Zeit könne man dann mit sinnvollen Dingen verbringen, die keinen Beitrag zum Einkommen leisten, aber kaum weniger anstrengend als die bezahlte Arbeit sein müssten.

Pragmatic-teams.de ist online

Schön, dass Sie hier sind! Mein Name ist Rolf F. Katzenberger, ich arbeite als Coach für pragmatische Methoden und als Softwareentwickler. Heute geht meine neue Website pragmatic-teams.de online. Klicken Sie doch mal unter «Was interessiert Sie?»

Viel Spaß!

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