Grundlagen

Grundlagen und grundsätzliche Gedanken zum pragmatischen agilen Arbeiten.

Training from the BACK of the Room!

Book cover Training from the BACK of the Room! [Since this is a companion article for an upcoming training, this post is in English / Das hier ist ein Begleitartikel zu einem bevorstehenden englischsprachigen Training, und daher auch auf Englisch]

Chances are you've attended or even designed quite an amount of trainings in your life. Not all of them are created equal.

Trainings - the excellent, the not-so-bad, and the ugly ones

Let's look at some experiences, from a learner's perspective:

  • Ugly trainings are not about learning. They're about covering topics. Their learning objectives feel quite off target: Appreciate what the trainer had to endure while preparing the training! Understand that the topic is very complex! Realize how much reading you've still got to do before you can create anything of value!
  • Not-so-bad trainings try to be about learning. Somehow, sadly, they wind up in entertainment and variety. You'll get to know a lot of fun activities that were bundled, lacking a cohesive training structure to make them effective. What was the topic of the training? Umm... you forgot. But it was entertaining!
  • Great trainings are about learning, and it shows weeks before you even enter the classroom, because you already feel connected to the topic and to other learners. Time for your learning and for collaborative practice is maximized. Trainers keep their egos, their slides, and their companies in the background. You can't wait to apply what you tried out, and you already have a plan for that.

How do you create great trainings?

Der Scrum Guide 2013 - was gibt es Neues?

  The 10 Commandments © John TaylorDer neue Scrum Guide 2013 ist seit einer Woche herunterladbar, momentan noch ausschließlich auf Englisch. Es lohnt sich, genauer hinzusehen, was Ken Schwaber und Jeff Sutherland geändert haben.

(Alle Hervorhebungen in Zitaten von mir).

Praxisnäher oder schon ScrumBut?

Viele kleine, unscheinbare Einfügungen (best, usually, ...) und Änderungen im Text sorgen für neue Ausnahmen und Relativierungen. Was früher noch zumindest als fragwürdig galt, taucht nun als dezentes Zugeständnis auf:

  • Die Sprintlänge darf jetzt offiziell variieren, sollte es aber am besten nicht («Sprints best have consistent durations throughout a development effort.»).
  • Das Sprintziel darf jetzt im Sprint nicht mehr gefährdet werden, bisher war bereits die Beeinträchtigung verboten («endangered» ersetzt das alte «affected»). Über die Grenze dazwischen darf spekuliert und viel diskutiert werden. Bei der Arbeit.
  • Die Zusammensetzung des Entwicklungsteams muss über einen Sprint nicht mehr konstant bleiben. Niemand muss sich also mehr verstecken mit Modellen wie einer Teilzeit-Mitgliedschaft (z.B.: Frank ist nur jeden Mittwoch da) oder auch der Austauschbarkeit von Human Resources (z.B.: es muss immer «ein Entwickler» im Team sein, egal ob das Michael oder Frank ist).

My Agile Agenda / Our Agile Agenda

My Agile Agenda und, für eine gesamte Führungsriege, Our Agile Agenda, sind jeweils extrem individualisierte Workshops für Führungskräfte.

Ich besuche Sie für einen vorher festgelegten Zeitraum, je nach Bedarf von Stunden bis zu Tagen, und unterstütze Sie individuell oder in Ihrer Führungsriege. Am Ende dieses Zeitraums » Weiterlesen: My Agile Agenda / Our Agile Agenda

Positiv denken ohne Drogen

  Positiv Denken ohne DrogenLetzten Freitag und Samstag hatte ich das Vergnügen, am Frühjahrs-Campus der Mathema Software GmbH teilnehmen zu dürfen. Wie immer war's spannend und interessant, danke schön!

Am Samstag habe ich mich mit einer kurzen Session «Positiv denken ohne Drogen» revanchiert:

Positiv denken ohne Drogen
Wie Sie mit Ihrer Umgebung realistisch glücklicher werden (falls Sie wollen)

Probleme gibt es gratis, in beliebiger Menge. Sehr praktisch: hat man Probleme, bekommt der Tag Struktur - ganz ohne eigenes Zutun. Bedenklich: Ärger, Verdruss und Dilbert werden zu unkündbaren Kollegen.

Wenn Sie neugierig auf etwas Besseres sind, bekommen Sie hier ein Potpourri von Anregungen, um manche Dinge und Menschen, inklusive sich selbst, einmal souveräner zu sehen und anzupacken.

» Weiterlesen: Positiv denken ohne Drogen

Heute kauf ich mir ein Zertifikat

  Certificates, certificates! © Dennis WongFormulierungen wie «zertifizierter Scrum Master», und «Certified Scrum Master (CSM), alternativ Professional Scrum Master (PSM) I» tauchen immer öfter in Projekt- oder Stellenbeschreibungen auf, manchmal sogar unter der Rubrik must have. Das ist einerseits verständlich, weil jede/r sich einfach «Scrum Master» nennen kann. Andererseits scheint wenig bekannt, was man sich unter «zertifiziert» konkret vorstellen darf.

Um es einfach auszudrücken und es im entsprechenden Selbstversuch zu demonstrieren:

Reminder: Velocity

Agiler Spickzettel 2: Scrum Flow

Scrum FlowAusgedruckt umfasst die definitive Beschreibung von Scrum auf Deutsch gerade mal 19 Seiten. Und enthält leider kein einziges Bild, nimmt man die Portraits von Jeff Sutherland und Ken Schwaber mal aus. Dem kann abgeholfen werden! » Weiterlesen: Agiler Spickzettel 2: Scrum Flow

Hier stinkt's! Platz 10: Für immer Azubi

Nach gut 12 Jahren Arbeit mit agilen Teams habe ich vor einer Weile meine Notizbücher hervorgekramt und Revue passieren lassen, was häufig weniger gut lief. Herausgekommen sind meine subjektiven Top 10 der Ursachen für müffelnde «Agilität», die ich hier in loser Folge vorstelle. Zusammen natürlich mit Vorschlägen zu Lösungswegen, statt nur zum Desodorieren.

Ich freue mich auf Eure Meinungen und Kommentare dazu!
Rolf

  Der erste (und manchmal letzte) EindruckJa, tatsächlich: ich bin großartig. Schwierige Momente und Missionen löse ich lässig und unaufgeregt. Unfassbar sicher ist mein Auftreten.

Während das Team noch rätselt, während die Führungsriege mich mit flehenden Augen ansieht, sind mir die Lösungen schon in der Sekunde klar, in der das erste Wort über ein mögliches Problem fällt. Sagte ich gerade «Problem»? Ich meinte natürlich: Petitesse.

Mein Dauerzustand entspannter Unterforderung weicht nur für einen flüchtigen Augenblick, wenn ich die Verzweifelnden (wie üblich) mit einer fabelhaften, den Tag rettenden Geste aufrichte und in meinen Bann ziehe.

Und dann klingelt der Wecker. Ich wache auf, und das echte Leben beginnt.

Jammerschade - spätestens nach der Pubertät hat Hollywood wohl ausgedient und Platz gemacht für den Klassiker «Übung macht den Meister». Das hat man verstanden und verinnerlicht.

Oder etwa nicht?

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