Grundlagen

Grundlagen und grundsätzliche Gedanken zum pragmatischen agilen Arbeiten.

Pragmatic Teams

Reden ist besser als Tippen © Half ChineseReden ist besser als Tippen © Half Chinese

Was für Leute möchten Sie im Team haben, sobald ein Projekt konkret wird?

Es lässt sich leichter sagen, welche Untugenden man nicht an Bord sehen möchte: Besserwisserei, Perfektionismus, Schlamperei, Egozentrik, dolce far niente und einige andere mehr.

Aber was macht dagegen ein gutes Team aus? Es ist pragmatisch. Es hält sich an ein paar einfache Grundsätze:

Positiv denken ohne Drogen

Positiv denken ohne DrogenPositiv denken ohne DrogenLetzten Freitag und Samstag hatte ich das Vergnügen, am Frühjahrs-Campus der Mathema Software GmbH teilnehmen zu dürfen. Wie immer war’s spannend und interessant, danke schön!

Am Samstag habe ich mich mit einer kurzen Session «Positiv denken ohne Drogen» revanchiert:

Positiv denken ohne Drogen
Wie Sie mit Ihrer Umgebung realistisch glücklicher werden (falls Sie wollen)

Probleme gibt es gratis, in beliebiger Menge. Sehr praktisch: hat man Probleme, bekommt der Tag Struktur - ganz ohne eigenes Zutun. Bedenklich: Ärger, Verdruss und Dilbert werden zu unkündbaren Kollegen.

Wenn Sie neugierig auf etwas Besseres sind, bekommen Sie hier ein Potpourri von Anregungen, um manche Dinge und Menschen, inklusive sich selbst, einmal souveräner zu sehen und anzupacken.

Heute kauf ich mir ein Zertifikat

Certificates, certificates! © Dennis WongCertificates, certificates! © Dennis WongFormulierungen wie «zertifizierter Scrum Master», und «Certified Scrum Master (CSM), alternativ Professional Scrum Master (PSM) I» tauchen immer öfter in Projekt- oder Stellenbeschreibungen auf, manchmal sogar unter der Rubrik must have. Das ist einerseits verständlich, weil jede/r sich einfach «Scrum Master» nennen kann. Andererseits scheint wenig bekannt, was man sich unter «zertifiziert» konkret vorstellen darf.

Um es einfach auszudrücken und es im entsprechenden Selbstversuch zu demonstrieren:

Reminder: Velocity

Credits: uses «Enduring», by Nicholas A. Tonelli.
Thanks to Nicholas for publishing it under CC-BY.

Neuer Spickzettel Nr. 2: Scrum Flow

Spickzettel Nr. 2: Scrum FlowSpickzettel Nr. 2: Scrum FlowDownload gefällig? Ab heute gibt es in der Rubrik «Ressourcen», unter der ich nach und nach zum Beispiel meine Arbeitsblätter veröffentliche, den zweiten Agilen Spickzettel,  «Scrum Flow». Er steht unter einer Creative-Commons-Lizenz, schon allein deshalb, weil ich gerne Bildmaterial verwende, das viele freundliche Mitmenschen nach demselben Prinzip veröffentlicht haben.

Spickzettel heißt das Ganze, weil keine langatmigen Erklärungen darauf zu finden sind, sondern knappe Zusammenfassungen in Stichworten, als Gedächtnisstütze.<--break- />

Allen agilen Teams und Coaches viel Spaß damit - und natürlich freue ich mich über alle Kommentare dazu: allgemeine hier, die zum Spickzettel am besten direkt auf der jeweiligen  Spickzettelseite.

Agiler Spickzettel 2: Scrum Flow

Spickzettel Nr. 2: Scrum FlowSpickzettel Nr. 2: Scrum FlowAusgedruckt umfasst die definitive Beschreibung von Scrum auf Deutsch gerade mal 19 Seiten. Und enthält leider kein einziges Bild, nimmt man die Portraits von Jeff Sutherland und Ken Schwaber mal aus. Dem kann abgeholfen werden!

An anderer Stelle habe ich bereits den Agilen Spickzettel 1: Werte, Prinzipien, Praktiken veröffentlicht, der den Motor hinter agilem Denken beschreibt, ohne den nichts wirklich läuft. Der Spickzettel Nr 2 hier dagegen ist ganz den Rollen, Artefakten und Aktivitäten gewidmet - also dem was meistens als «Scrum» verkauft wird. An Rollen, Artefakten und Aktivitäten ist per se nichts falsch - aber Scrum darauf zu reduzieren ist etwa so sinnig wie die Phrase «Die Beziehung zu meinem Kind ist auch nur ein Prozess». Also nicht wirklich Erfolg versprechend.

Zu sehen sind die wesentlichen allgemeinen Stationen von der Produktvision bis hin zu burndown charts, Review und Retrospektive. So läßt sich die sichtbare Seite von Scrum erläutern, das Wie.

Ich freue mich über Feedback und Verbesserungsvorschläge dazu - viel Spaß beim Verwenden, der Spickzettel steht unter der Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany License

Hier stinkt's! Platz 10: Für immer Azubi

Nach gut 12 Jahren Arbeit mit agilen Teams habe ich vor einer Weile meine Notizbücher hervorgekramt und Revue passieren lassen, was häufig weniger gut lief. Herausgekommen sind meine subjektiven Top 10 der Ursachen für müffelnde «Agilität», die ich hier in loser Folge vorstelle. Zusammen natürlich mit Vorschlägen zu Lösungswegen, statt nur zum Desodorieren.

Ich freue mich auf Eure Meinungen und Kommentare dazu!
Rolf

Der erste (und manchmal letzte) EindruckDer erste (und manchmal letzte) Eindruck Ja, tatsächlich: ich bin großartig. Schwierige Momente und Missionen löse ich lässig und unaufgeregt. Unfassbar sicher ist mein Auftreten.

Während das Team noch rätselt, während die Führungsriege mich mit flehenden Augen ansieht, sind mir die Lösungen schon in der Sekunde klar, in der das erste Wort über ein mögliches Problem fällt. Sagte ich gerade «Problem»? Ich meinte natürlich: Petitesse.

Mein Dauerzustand entspannter Unterforderung weicht nur für einen flüchtigen Augenblick, wenn ich die Verzweifelnden (wie üblich) mit einer fabelhaften, den Tag rettenden Geste aufrichte und in meinen Bann ziehe.

Und dann klingelt der Wecker. Ich wache auf, und das echte Leben beginnt.

Jammerschade - spätestens nach der Pubertät hat Hollywood wohl ausgedient und Platz gemacht für den Klassiker «Übung macht den Meister». Das hat man verstanden und verinnerlicht.

Oder etwa nicht?

Hier stinkt's! Die Top 10 Ursachen für müffelnde «Agilität»

Nach gut 12 Jahren Arbeit mit agilen Teams habe ich vor einer Weile meine Notizbücher hervorgekramt und Revue passieren lassen, was häufig weniger gut lief. Herausgekommen sind meine subjektiven Top 10 der Ursachen für müffelnde «Agilität», die ich hier in loser Folge vorstelle. Zusammen natürlich mit ein paar Vorschlägen zum Abstellen, statt nur zum Desodorieren.

Ich freue mich auf Eure Meinungen dazu!
Rolf

Assessment Agiles Arbeiten (A³)

Für ein Assessment Agiles Arbeiten (A³analysiere ich mit Ihnen die Arbeit Ihrer agilen Teams und Führungspersonen, einschließlich der Zusammenarbeit mit dem gesamten Umfeld: wie agil wird wirklich gearbeitet? Wo gibt es «blinde Flecken»? Wird die eigene agile Arbeitsweise konsequent ausgebaut und verbessert? Was könnte man als nächstes noch tun, um noch besser zu werden?

Ich besuche und interviewe Ihre Teams, die Führungspersonen und das Umfeld vor Ort, analysiere den erreichten Stand und erstelle einen ausführlichen Bericht, inklusive Anregungen und Vorschlägen für nächste Schritte. Der Bericht ist stets als hilfreiches Material für alle Beteiligten konzipiert, nicht als Verschlusssache: unterstützen, statt nur «bewerten»!

Mit Hilfe des Berichts können Teams, ihre Führungspersonen und das Umfeld

  • den gemeinsam erreichten Stand agilen Arbeitens zuverlässig einschätzen,
  • eine konstruktive externe Sicht z.B. auf Ursachen und Menge von «Sand im Getriebe» gewinnen, sowie
  • konkrete Anregungen und Vorschläge für die Weiterentwicklung der eigenen agilen Arbeit einholen.

Wann sollten Sie ein  Assessment Agiles Arbeiten (A³) buchen? Sie wollen sich vergewissern, beim agilen Arbeiten auf dem richtigen Weg zu sein. Sie möchten eine systematische Einschätzung Ihres erreichten Stands durch einen erfahrenen Experten und Praktiker, auf Basis dessen, was Ihre Beteiligten denken und sagen. Sie möchten weiterführendes Feedback für alle Beteiligten - keinen «Geheimreport» für die Schublade. Sie möchten hören, was Ihre Teams, deren Führungspersonen und das Umfeld als nächstes anpacken können - und keine deprimierende Verurteilung Ihrer bisherigen Anstrengungen und Initiativen.

Für Besuch und Interview sollten sie rund einen Tag je Team einkalkulieren, an dem auch Umfeld und Führungspersonen Zeit einplanen müssen.

Die PokerDisc

Die PokerDiscDie PokerDiscDu bist Scrum Master und grübelst jedes Mal, ob eine Packung Karten für alle reicht? Nach jedem Sprint fehlt eine Karte mehr, vom Sockenmonster verschleppt? Teammitglieder kommen mit Sonnenbrille, damit andere die Schätzungen nicht an Blickrichtung oder Karten-Spiegelbild in den Augen ablesen?

Schluss damit!

Weil’s gerade in die Jahreszeit passt, hier ein kleines Geschenk für Dich als Scrum Master: die PokerDisc. Hat etwa Kreditkartengröße, passt also bequem in jedes Portemonnaie, braucht keinen Strom und auch keine Bedienungsanleitung (naja, auf der Rückseite ist trotzdem eine abgedruckt). Gibt’s für lau, und nur solange der Vorrat reicht.

Inhalt abgleichen